Methode

 

Natürlich geht es in allererster Linie um den Spaß am Musizieren und die Freude, sich am Klavier auszudrücken.

Ich bin stets bemüht, meinen Unterricht möglichst breit zu fächern und auf jeden Schüler individuell abzustimmen.
Dennoch lege ich Wert darauf, eine gewisse Grundausbildung zu vermitteln, die jeder Musiker haben sollte. Hierzu gehören das Vermitteln von Basiskenntnissen der allgemeinen Musiklehre, wie z.B. Notenlesen und Rhythmik. Ich arbeite bei Anfängern mit den Klavierschulen "Erstes Klavierspiel"/"Die europäische Klavierschule" von Fritz Emonts, der "Russischen Klavierschule", "Der junge Pianist", der "Klavierfibel" von Willy Schneider und „Piano-Kids“ von Hans-Günther Heumann (3 Bände, im Musikalienhandel erhältlich), der „Schule der Geläufigkeit“ von Czerny und Fingerübungen von Hanon, sowie zusätzlich individuell auf den Schüler abgestimmter Literatur. Hierdurch wird ein breites Repertoire an klassischer bis moderner Musik vermittelt, die Geläufigkeit wird trainiert und nebenbei wird das spielerische Niveau kontinuierlich und auf kind- bzw. schülergerechte Weise erhöht. Mir liegt es am Herzen, sobald wie möglich leichte klassische Originalliteratur erarbeiten zu können, dennoch sind mir auch zeitgenössische Stücke von z.B. Yann Tiersen ("Comptine d'un autre été"), Yiruma (z.B. "River flows in you"), Ludovico Einaudi, Joe Hisaishi, Melody Bober und angesagte Pop-Hits natürlich nicht unbekannt.

Fortgeschrittene Schüler lernen alle relevanten Werke der Klassik und Moderne. Als Pianist gehören gewisse Stücke zum Grundrepertoire und ich sorge dafür, dass die Schüler sich dieses Repertoire aneignen.

Neben dieser klassisch orientierten Grundausbildung lege ich viel Wert darauf, dass die Schüler ihre eigene Musikalität entdecken und weiterentwickeln; ihr persönliches musikalisches Empfinden und den Spaß an der Musik zu fördern, liegt mir sehr am Herzen. Ich gebe meinen Schülern die Möglichkeit, sich selber Stücke auszusuchen, die sie gerne spielen möchten. Hierbei lehre ich u.a. das Spielen nach Akkordsymbolen, wodurch die Schüler in der Lage sind, jeden ihnen bekannten Popsong innerhalb von kürzester Zeit zu interpretieren. Ich biete ihnen hierbei an, sie mit meinem eigenen Gesang oder einem anderen Instrument zu unterstützen. Neben dem praktischen Teil sind gewisse Grundlagen der Musiktheorie und Gehörbildung für meine Unterrichtsmethode unabdinglich; hierfür verwende ich spielerische Übungen für meine Schüler.

 

"Klavierspiel besteht aus Vernunft, Herz und technischen Mitteln. Alles sollte gleichermaßen entwickelt sein. Ohne Vernunft ist man ein Fiasko, ohne Technik ein Amateur, ohne Herz eine Maschine."

(V. Horowitz)

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